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GESCHICHTE & TRADITION

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Geschichte

Die Familie von Wiedebach gehört zum Lausitzer Uradel und wurde erstmals im Jahre 1232 urkundlich erwähnt. 1834 kam es durch königlich-preußische Kabinettsorder zur Namensvereinigung mit der Familie von Nostitz-Jänkendorf. Bedeutende Besitzungen der Familie befanden sich in der Oberlausitz, insbesondere in Arnsdorf, Wiesa, Thiemendorf, Hilbersdorf und Beitzsch.

Im 19. Jahrhundert prägte insbesondere Paul-Friedrich von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorf als Landeshauptmann der preußischen Oberlausitz das öffentliche Leben. Die Familie war über Generationen eng mit der Kirche in Arnsdorf und Kodersdorf verbunden; mehrere Familienmitglieder wurden in Gruften auf dem Friedhof und an der Kirche beigesetzt.

Mit dem Zweiten Weltkrieg begann ein tiefer Einschnitt: Familienmitglieder fielen im Krieg, Güter wurden verwüstet. 1945 erfolgte im Zuge der Bodenreform die entschädigungslose Enteignung der Rittergüter. Die Familie wurde verhaftet, deportiert und aus ihrer jahrhundertealten Heimat vertrieben.

Nach der Wiedervereinigung 1990 konnten Teile des Besitzes zurück erworben werden. Ab Mitte der 1990er Jahre gelang es, umfangreiche Waldflächen in der Oberlausitz zurückzukaufen und historische Gebäude in Thiemendorf, Wiesa und Arnsdorf zu restaurieren.

Die Rückkehr war geprägt von dem Bemühen um Versöhnung, Verantwortung und neue Verwurzelung in der Region. Die Familie knüpfte erneut an ihre kulturelle Geschichte und Tradition in Oberlausitz an.

Das Rentamt wird heute in fast 800 jähriger Tradition von Boris von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorff mit seiner Frau Katrin (geb. von Tippelskirch) und Ihren drei Söhnen Oscar, Hugo und August geführt.

Tradition

Der Wald ist seit jeher mehr als bloßer Besitz oder wirtschaftliche Grundlage. Er ist Lebensraum, Schutzraum und bleibendes Erbe. In der überlieferten Forsttradition Mitteleuropas galt stets der Grundsatz, nur so viel zu nutzen, wie in angemessener Zeit wieder nachwachsen kann. Dieses Prinzip der Nachhaltigkeit entspringt keinem Zeitgeist, sondern dem Bewusstsein von Verantwortung gegenüber Schöpfung und Nachkommenschaft.

Auch die Familie von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorff  fühlt sich dieser Verpflichtung seit Jahrhunderten verbunden. Die Wälder in  Thiemendorf, Königshain, Ullersdorf und Arnsdorf  wurden über Generationen hinweg mit Maß, Umsicht und Weitblick bewirtschaftet. Nicht kurzfristiger Gewinn, sondern der dauerhafte Bestand stand im Mittelpunkt des Handelns. Jede Generation verstand sich als Treuhänderin eines überkommenen Gutes, das nicht verbraucht, sondern bewahrt und veredelt an die nächste weiterzugeben war.

Eine solche Forstwirtschaft verlangt Geduld und Kenntnis der natürlichen Zusammenhänge. Standortgerechte Mischbestände, behutsame Durchforstung und die Förderung der Naturverjüngung schaffen stabile, widerstandsfähige Wälder. Der Wald bleibt dadurch nicht nur wirtschaftlich tragfähig, sondern bewahrt zugleich seine Schönheit, Artenvielfalt und innere Ordnung.

Untrennbar verbunden mit der Forstwirtschaft ist die waidgerechte Jagd. Sie dient der Hege und dem Erhalt des natürlichen Gleichgewichts. Maßvoll geführte Jagd schützt junge Kulturen, sichert die Verjüngung des Waldes und wahrt die Würde des Wildes. Sie ist Ausdruck einer Haltung, die Achtung vor dem Geschöpf mit Verantwortung für das Ganze verbindet.

So stehen Forstwirtschaft und Jagd in einer gewachsenen Tradition, die vom Gedanken der Kontinuität getragen wird: den Wald in gesunder Kraft zu erhalten und ihn als lebendiges Erbe kommenden Generationen anzuvertrauen.

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Rentamt von Wiedebach und Nostitz-Jänkendorff

Zum Offenstall 1

02906  Waldhufen OT Thiemendorf

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